“profil”: Hypo Niederösterreich soll wertlose Lehman-Papiere über Liechtenstein verschoben haben

Justiz untersucht Transaktionskarussell 2008/2009

Wie das Nachrichtenmagazin “profil” in seiner Montag erscheinenden Ausgabe berichtet, steht der Vorstand der landeseigenen Hypo Investmentbank AG im Verdacht, Spekulationsverluste in der Größenordnung von knapp unter zehn Millionen Euro über ein Liechtensteiner Vehikel aus den eigenen Büchern verschoben zu haben.

Demnach sollen Papiere der 2008 kollabierten US-Investmentbank Lehman Brothers über Liechtenstein zu einem fiktiven Preis an eine andere Bank verkauft worden sein. Im Gegenzug soll die Hypo Anleihen dieser Bank zu einem unterdurchschnittlichen Zinssatz gezeichnet haben.

Der Effekt laut “profil”: Die Hypo war die Belastungen aus den Lehman-Geschäften mit einem Schlag los und führt seither Papiere in den Büchern, die aufgrund der schlechten Konditionen gegenüber anderen Veranlagungen rechnerisch zwar einen Zinsverlust bedeuten – aber verteilt auf mehrere Jahre.

Rückfragehinweis: “profil”-Redaktion, Tel.: (01) 534 70 DW 3501 und 3502

-apa, ots

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